01 / Von der Skizze zum Rendering
Die Skizze vorbereiten
Scan oder Foto sollten gut lesbar sein: stimmige Perspektive, ausreichender Kontrast sowie sichtbare Gebäudekanten und wesentliche Öffnungen. Entfernen Sie Editoroberflächen, beiläufige Beschriftungen und starke Schatten auf dem Papier. Schneiden Sie wichtige Teile der Komposition nicht ab.
Bei einer sehr freien Skizze ergänzt das Modell fehlende Details selbst. Das kann in einer frühen Phase hilfreich sein. Für eine konkrete Architektur sollten jedoch zunächst Silhouette, Geschosszahl und Fluchtlinien geklärt werden.
02 / Von der Skizze zum Rendering
Festes und Veränderbares benennen
Beschreiben Sie, was erhalten bleiben soll: Blickwinkel, Geschosszahl, Lage des Eingangs oder die gesamte Silhouette. Legen Sie anschließend fest, was Sie erkunden möchten, etwa Bekleidung, Lichtstimmung, Jahreszeit oder den Charakter der Umgebung.
Ein langer Prompt mit widersprüchlichen Details erschwert die Beurteilung. Beginnen Sie mit einem Material und einer Lichtsituation. Ändern Sie für die nächste Variante nur einen Teil der Beschreibung und speichern Sie brauchbare Ergebnisse.
03 / Von der Skizze zum Rendering
Das Ergebnis vor weiteren Änderungen prüfen
Vergleichen Sie Bild und Skizze anhand fester Punkte: Gebäudegrenzen, Dachrichtung, Ecken, Eingänge und Fensterrhythmus. Ein Referenzbild ist eine Orientierung und keine mathematisch verbindliche Vorgabe für die Geometrie.
Wenn die Grundrichtung stimmt, können Sie mit gezielten Änderungen fortfahren. Hat sich der Baukörper selbst verändert, überarbeiten Sie besser Vorlage oder Prompt und beginnen die Suche erneut, statt grundlegende Abweichungen mit Details zu verdecken.
