01 / Für Architekten
Wo KI Architekten unterstützen kann
In der Entwurfsphase lohnt es sich, verschiedene Richtungen zu vergleichen: eine helle oder dunkle Fassade, warmes Abendlicht oder neutrales Tageslicht, dichte Bepflanzung oder ein offenes Grundstück. Mit KI lassen sich solche Ansätze als visuelle Hypothesen ausarbeiten und passende Darstellungen auswählen.
Beginnen Sie mit einem Bild, das Baukörper und Blickwinkel deutlich zeigt. Dafür eignen sich ein Rendering eines einfachen Modells oder eine Skizze. Je klarer die Perspektive und die wesentlichen Flächen erkennbar sind, desto leichter lassen sich Änderungen in einer neuen Variante beurteilen.
02 / Für Architekten
Entwurfsentscheidungen und Bildsuche unterscheiden
Ein KI-generiertes Bild ersetzt weder ein BIM-Modell noch Zeichnungen, Berechnungen oder die Prüfung baurechtlicher Vorgaben. Ein Modell kann ein Fenster hinzufügen oder Deckenstärken und Bauteilanschlüsse verändern. Prüfen Sie die Geometrie selbst und gleichen Sie die gewählte Variante mit den Projektunterlagen ab.
Bei Fassadenmaterialien ist es hilfreich, jeweils nur einen Bereich und eine Aufgabe zu bearbeiten. Bewahren Sie die Vorlage neben dem Ergebnis auf. So erkennen Sie Veränderungen an Fensterrhythmus, Proportionen und wichtigen Details.
03 / Für Architekten
Eine verständliche Präsentation aufbauen
Wählen Sie eine Hauptrichtung und stimmen Sie die Bilder aufeinander ab: ähnliche Lichttemperatur, eine abgestimmte Farbpalette und gut lesbare Architektur. Wenige vergleichbare Varianten unterstützen ein Gespräch meist besser als eine große Sammlung unzusammenhängender Bilder.
Nach der Auswahl können Sie die Schritte in einem Arbeitsablauf verbinden und eine kurze Videopräsentation vorbereiten. Kennzeichnen Sie Konzeptbilder in Kundenpräsentationen, wenn sie einen vorgeschlagenen Ansatz statt eines freigegebenen Ergebnisses zeigen.
